"Das Ende der Gemütlichkeit" - Die evangelische Kirche im Aufbruch

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Ganz im Gegenteil, sagen in dieser Situation maßgebliche lutherische Laien und Theologen, die Protestanten befinden sich in einem neuen Aufbruch. Zwar droht der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nach eigenen Schätzungen bis zum Jahr 2030 ein Drittel ihrer Mitglieder und etwa die Hälfte ihrer Einnahmen abhanden zu kommen, unumkehrbar ist diese Entwicklung jedoch nicht. Unter dem Titel "Kirche der Freiheit" soll jetzt ein von einer zwölfköpfigen Autorengruppe ausgearbeitetes Papier "Perspektiven für die evangelische Kirche im 21. Jahrhundert" eröffnen. Dieses Konzept plädiert unter anderem für neue Rollen von Pfarrern und ehrenamtlichen Mitarbeitern, es fordert eine Überprüfung kirchlichen Handelns unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit, und es stellt nicht zuletzt strukturelle Forderungen: Im Jahr 2030, so eine seiner Aussagen, sollte sich durch Konzentration auf größere Einheiten die Zahl der Gliedkirchen der EKD in etwa halbiert haben.

"Was würde Luther dazu sagen?" Diese Frage stellt nicht nur der hochkarätig besetzte "Zukunftskongress" der EKD, der vom 25. bis zum 27. Januar in Wittenberg stattfinden wird, diese Frage stellen auch die beiden SWR-Autoren Uwe Bork und Wolfgang Rommel, , die mit ihrem Film "Das Ende der Gemütlichkeit" zeigen wollen, wie der geforderte Wandel aussehen könnte und welche Konsequenzen er haben könnte. Zu erwarten ist tatsächlich, dass er das Gesicht der evangelischen Kirche in Deutschland nachhaltig verändern wird.

Ein Film von Uwe Bork und Wolfgang Rommel

ARD, 24. Januar, 22.45 Uhr

www.zukunftskongress-ekd.de



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