Berliner Bischöfe wollen mehr Kontakt zu Moscheegemeinden

epd-Logo Berlin (epd). Die beiden Berliner Bischöfe Markus Dröge und Kardinal Georg Sterzinsky haben sich für mehr Begegnungen zwischen Kirchen- und Moscheegemeinden ausgesprochen. Neben Initiativen der Begegnung, wie die Interkulturelle Woche, sollen verstärkt Gespräche auf lokaler Ebene und ein gemeinsames gesellschaftliches Engagement für ein fruchtbares Zusammenleben treten, werben die Bischöfe in einem Schreiben zum islamischen Fest des Fastenbrechens, das am Montag in Berlin veröffentlicht wurde.

Zugleich übermittelten die Bischöfe erstmals gemeinsam Segenswünsche an die in Berlin und Brandenburg lebenden Muslime zum Fest des Fastenbrechens, mit dem der Ramadan in dieser Woche endet. "Durch unseren Einsatz für ein respektvolles Zusammenleben unserer Religionsgemeinschaften in der Region setzen wir auch ein Zeichen für unsere Bereitschaft zu friedensstiftendem Handeln in der Gesellschaft", schreiben der evangelische Bischof Dröge und der katholische Kardinal Sterzinsky.

Gerichtet ist das Schreiben den Angaben zufolge unter anderem an den der türkischen Regierung nahestehenden Moscheeverband DITIB, die Islamische Föderation Berlin, die Türkische Gemeinde in Deutschland und die Gemeinschaft deutschsprachiger Muslime.

07. September 2010

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